Ganzkörperimmersion
Das Unternehmen „The
Void“ treibt das Virtual Reality-Konzept auf die Spitze und plant vollimmersive
VR-Entertainment-Zentren, die den Besucher mit allen fünf Sinnen in die
virtuelle Realität abtauchen lassen.
The Void hat sich nicht weniger zum Ziel
gesetzt, als die „Zukunft des Entertainments“ neu zu erfinden. Und die Zukunft
des Entertainments - so viel steht für das Unternehmen um CEO und Investor Ken
Bretschneider fest - trägt den Namen Virtual Reality. Doch das, was die
Unternehmen Occulus, HTC und Sony für Anfang dieses Jahres an Consumer-Geräten für
den Massenmarkt angekündigt haben, scheint dem Team von The Void nicht genug
zu sein. Statt nur auf Visualität zu setzen möchte das Unternehmen alle Sinne
ansprechen.
Hinter The Void steckt die Idee, eine künstlich angelegte Parcour-Umgebung
mit virtuellen Inhalten zu überlagern. Zu diesem Zweck ist der Spieler mit allerlei Gerätschaft ausgestattet: einem
VR-Headset (Rapture HMD) mit integrierten THX-Kopfhörern und Mikrofon für
die Kommunikation mit Mitspielern, einer High-Tech-Weste, die einen
Laptop beherbergt und über Vibrationsmotoren haptisches Feedback an den Spieler
weitergibt und Body-Tracking-Funktionalität bereitstellt, speziellen
Handschuhen für die Interaktion mit virtuellen Objekten sowie einer Waffenattrappe. Derart beladen kämpft sich der Besucher z. B. durch modrige Dungeons oder eine mit
Aliens bevölkerte Raumstation.
Um die Immersion noch weiter auf die Spitze zu treiben,
werden in der echten Umgebung olfaktorische Reize gesät, Heizelemente
simulieren die Wärme eines Lagerfeuers, Fäden, die von der Decke hängen, lassen
die Spinnenweben im Dungeon real über die Haut des Spielers tanzen, und Wetterverhältnisse
werden mittels einer Sprinkleranlage nachgeahmt. Außerdem kann der Spieler mit
Objekten in der realen Welt interagieren und z. B. einen einfachen Kunststoffblock
in der virtuellen Welt als Öllampe vor sich hertragen. Zusätzlich wird durch im Boden versinkende
Objekte und gezielte Vibrationsreize der Eindruck von Höhenfahrten vermittelt.
Die für verschiedene Spielerwelten konzipierten Areale werden „Gaming Pods“ genannt und ermöglichen trotz ihrer eingeschränkten Größe auch die virtuelle Erfahrung des Zurücklegens großer Strecken. Die VR-Center sind zudem mit Bewegungssimulatoren für 360-Grad-Bewegungen um drei Achsen für bis zu zwei Personen ausgestattet, mit denen sich z. B. Flüge oder Raumgefechte realitätsnah simulieren lassen. Die Themenwelten der Pods sollen alle drei Monate erweitert werden.
Die für verschiedene Spielerwelten konzipierten Areale werden „Gaming Pods“ genannt und ermöglichen trotz ihrer eingeschränkten Größe auch die virtuelle Erfahrung des Zurücklegens großer Strecken. Die VR-Center sind zudem mit Bewegungssimulatoren für 360-Grad-Bewegungen um drei Achsen für bis zu zwei Personen ausgestattet, mit denen sich z. B. Flüge oder Raumgefechte realitätsnah simulieren lassen. Die Themenwelten der Pods sollen alle drei Monate erweitert werden.
Die Eröffnung des ersten „Virtual Entertainment Center“ ist
für Sommer 2016 in Pleasant Grove im Bundesstaat Utah geplant. Dort zahlen die
Spieler für 30 Minuten voraussichtlich zwischen 29 und 39 Dollar. Weitere
Zentren in Nord- und Südamerika, Europa, Australien, Asien sollen folgen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen